Scheibe Germania

Das Böllerschießen wurde in Pfäfflingen nach dem Ende des 1. Weltkrieges durch den Kriegerverein (jetzt Veteranen-, Soldaten- und Kameraden-Verein) eingeführt. Geschossen wurde bei Beerdigungen der Kameraden und am Volkstrauertag. Dieser Brauch wurde bis Ende der 70er Jahre gepflegt. Der Grund für die Einstellung ist nicht genau bekannt.

Mitte 1999 kam Friedrich Wagner auf die Idee, dieses Brauchtum wieder aufleben zu lassen.

Er und Herrmann Rödel absolvierten den Lehrgang zum „Umgang mit Schwarzpulver zum Böllerschießen“.

Im Jahr 2001 wurden 2 Handböller beschafft und somit auch die Böllergruppe der Germania Schützen ins Leben gerufen. Geschossen wurde wieder am Volkstrauertag (erstmals 2001), auf Wunsch bei Beerdigungen und neu bei runden Geburtstagen von Vereinsmitgliedern.

2009 fand ein überregionales Schießen mit über 100 Teilnehmern im Rahmen des Schützenfestes zum 50-jährigen Bestehen der Germania Schützen statt.

2011 feierte die Böllergruppe das 10-jährige Bestehen bei der Einweihung der Schützenheimerweiterung.

Derzeit besteht die Gruppe aus 15 Mitgliedern, die mit 3 Schaft- und 11 Handböllern ausgerüstet sind und von Friedrich Wagner geleitet wird. Helmut Hahnemann (1. Vorsitzender der Germania Schützen) kommandiert die Gruppe bei deren Auftritten.

Aktuell geschossen wird innerorts am Volkstrauertag und Schützenfesten; an runden Geburtstagen, Hochzeiten und Beerdigungen auf Wunsch. Außerorts wird an Schützenfesten, Böllerjubiläen, Schwäbischen und Bayrischen Böllertreffen teilgenommen.